Festgeld Vergleich September: Banken & Zinsen für jede Laufzeit
Festgeld ist eine Geldanlage mit fester Laufzeit und garantiertem Zinssatz: Sie legen einen Betrag für einen von Ihnen gewählten Zeitraum an, zwischen 3 Monaten und 10 Jahren. Die jeweilige Bank zahlt dafür einen Zins, der sich während der gewählten Laufzeit nicht ändert. Anders als beim Tagesgeld können Sie vorzeitig nicht auf das Geld zugreifen, dafür ist Ihre Rendite von Anfang an planbar.
Der folgende Vergleich zeigt aktuelle Festgeldzinsen nach Laufzeit, sortiert nach der höchsten Verzinsung. Wählen Sie Ihre gewünschte Laufzeit, um direkt zu den passenden Angeboten zu springen. Bevor Sie sich entscheiden, lohnt auch ein Blick auf unsere Festgeld-Checkliste weiter unten.
Wir vergleichen 100 Festgeldangebote mit einer Laufzeit von 1 Jahr für eine Anlagesumme von 10.000 €. Die Zinssätze reichen von 1,75% bis 3,50% p.a. Den höchsten Zins für 1 Jahr Festgeld bietet aktuell Stellantis Direktbank mit 3,50% p.a.
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UmweltFestzinsSortierung ausschließlich nach Höhe des Nominalzinses. Die Liste bildet den Markt nicht vollständig ab. Über die Buttons gelangst du zum jeweiligen Anbieter, wir erhalten dafür ggf. eine Vergütung. Angaben zur Einlagensicherung beziehen sich auf die gesetzliche Sicherung; freiwillige Sicherungssysteme sind nicht berücksichtigt. Datenstand: 11.09.2026, 11:42 Uhr.
Checkliste: Diese 5 Punkte entscheiden über das richtige Festgeldkonto
1. Wie hoch ist die Mindesteinlage, und passt sie zu Ihrem Betrag?
Anders als beim Tagesgeld verlangen fast alle Festgeldanbieter eine Mindesteinlage, üblich sind 500 bis 10.000 Euro, vereinzelt auch nur 1 Euro bei Vermittlern wie Zinspilot oder WeltSparen. Wer einen kleineren Betrag anlegen möchte, sollte gezielt nach Angeboten mit niedriger Mindesteinlage filtern, statt sich am Spitzenzins zu orientieren, der oft erst ab einer höheren Summe erreichbar ist.
Unser Tipp: Prüfen Sie neben der Mindest- auch die Maximaleinlage. Einige Banken begrenzen Festgeldkonten auf 100.000 Euro, andere nehmen mehrere Millionen an. Wer einen größeren Betrag anlegen will, sollte das vorab klären, um nicht auf mehrere Anbieter aufteilen zu müssen, wenn das nicht gewünscht ist.
2. Steht der Zins wirklich für die gesamte Laufzeit fest?
Der zentrale Vorteil von Festgeld ist die Zinsgarantie über die komplette Laufzeit. Das gilt bei praktisch allen Anbietern im Vergleich, ist aber trotzdem einen Blick wert: Manche Banken bieten neben klassischem Festgeld auch Produkte mit gestaffelter oder variabler Verzinsung unter ähnlichem Namen an. Achten Sie auf die Bezeichnung „Festzins“ oder „garantierter Zins“ in den Konditionen.
Unser Tipp: Je länger die Laufzeit, desto höher meist der Zins, aber desto länger auch die Kapitalbindung. Wägen Sie ab, ob Sie das Geld über die gesamte Zeit wirklich nicht benötigen, denn eine vorzeitige Kündigung ist bei Festgeld die Ausnahme, nicht die Regel.
3. Wie und wann werden die Zinsen ausgezahlt?
Bei Laufzeiten bis zu einem Jahr zahlen die meisten Banken die Zinsen am Ende der Laufzeit zusammen mit dem Kapital aus. Bei mehrjährigen Laufzeiten ist die jährliche Auszahlung üblich, entweder auf ein Referenzkonto oder als Wiederanlage auf dem Festgeldkonto selbst. Das beeinflusst, ob Sie während der Laufzeit über die Zinserträge verfügen können oder nicht.
Unser Tipp: Wenn Sie auf laufende Erträge angewiesen sind, etwa zur Ergänzung der Rente, achten Sie auf Anbieter mit jährlicher Auszahlung auf ein separates Konto statt auf Wiederanlage.
4. Wie sicher ist das Geld bei der jeweiligen Bank?
Auch Festgeld unterliegt der gesetzlichen Einlagensicherung von mindestens 100.000 Euro pro Kunde und Bank, EU-weit. Viele der Top-Angebote im Vergleich stammen von Banken im EU-Ausland, etwa aus Frankreich, Italien oder Schweden. Das ist kein Nachteil: Die Einlagensicherung ist innerhalb der EU harmonisiert und gilt als gleichwertig sicher. Einige deutsche Banken bieten zusätzlich einen freiwilligen Einlagensicherungsfonds mit deutlich höherem Schutz.
Unser Tipp: Legen Sie nie mehr als 100.000 Euro bei einer einzelnen Bank ohne erweiterte Sicherung an. Bei größeren Summen lohnt sich die Aufteilung auf mehrere Institute. Mehr dazu im Ratgeber zur Einlagensicherung.
5. Festgeld oder doch Tagesgeld: Welche Anlageform passt zu Ihnen?
Festgeld bringt Planungssicherheit, Tagesgeld Flexibilität. Wer sein Geld über den Anlagezeitraum sicher nicht braucht, profitiert von Festgeld meist mit einem höheren Zins. Wer kurzfristig verfügen können muss oder noch unsicher über den richtigen Zeitpunkt ist, ist mit Tagesgeld besser beraten.
Unser Tipp: Eine Kombination ist oft die klügste Lösung: Notgroschen und kurzfristig benötigtes Geld auf dem Tagesgeldkonto, den Rest gestaffelt auf mehrere Festgeld-Laufzeiten verteilen, damit nicht das gesamte Kapital auf einmal gebunden ist.
Häufige Fragen beantwortet
Es gibt keine feste Untergrenze, aber die meisten Anbieter verlangen eine Mindesteinlage zwischen 500 und 10.000 Euro. Bei kleineren Beträgen lohnt ein Vergleich der Mindesteinlagen mehr als der reine Zinssatz.
Nein, in der Regel nicht. Eine vorzeitige Verfügung ist bei den meisten Banken ausgeschlossen. Einzelne Anbieter erlauben eine vorzeitige Auflösung gegen einen Verzicht auf einen Teil der Zinsen, das ist aber die Ausnahme.
Nein, beide sind gleich sicher. Für beide Anlageformen gilt die gesetzliche Einlagensicherung von mindestens 100.000 Euro pro Kunde und Bank.
Das ändert sich laufend und hängt vom Zinsniveau ab. Grundsätzlich gilt: Je länger die Laufzeit, desto höher meist der Zins, wobei der Zusammenhang nicht immer linear ist. Der Vergleich oben zeigt die aktuell besten Zinsen je Laufzeit.
Ja, Festgeldzinsen unterliegen wie Tagesgeldzinsen der Abgeltungssteuer von 25% zuzüglich Solidaritätszuschlag. Bis zum Sparer-Pauschbetrag bleiben Zinsen mit einem gültigen Freistellungsauftrag steuerfrei.
In allen EU-Ländern sind Einlagen gesetzlich bis 100.000€ je Kunde geschützt. Unterschiede liegen in der Finanzkraft des Landes (Rating) und in freiwilligen Zusatzfonds, die deutsche Privatbanken zusätzlich bieten.
Transparenz: Tagesgeld.org finanziert sich über Provisionen, die wir von einzelnen Banken für die Kontovermittlung erhalten. Auf unsere Bewertungen hat das keinen Einfluss, wir listen auch zahlreiche Angebote ohne Vergütung.































